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Liechtenstein

Geographisch grenzt das Fürstentum Liechtenstein im Westen und Süden an die Schweiz und im Osten an Österreich. Durch den Zusammenschluss der Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz entstand 1719 das Reichsfürstentum Liechtenstein. Benannt wurde das Binnenland nach Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein, welcher das Land einigte. 1806 wurde das Fürstentum erstmals als souveräner Staat anerkannt.

Das Fürstentum Liechtenstein ist seit 1950 Mitglied beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag, seit 1978 vertreten im Europarat und seit 1990 bei der UNO. Ausserdem ist das Land Mitglied der EFTA, sowie seit 1995 des EWR und der WTO.

Der in Liechtenstein so wichtige Finanzdienstleistungssektor hat vor allem durch den Zollvertrag mit der Schweiz von 1924 einen rasanten Aufschwung erlebt. Danach war der Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum 1995 für das weitere Wachstum von entscheidender Bedeutung. Diese zwei Abkommen ermöglichten es dem Land, grenzüberschreitend zu wirtschaften.

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